Berliner Budget-Bulletin 2014

Berliner Budget Bulletin 03/2014

bubu Das Spiel ist bekannt: Arzneimittel eines bestimmten Wirkstoffes gibt es sowohl im Original als auch als Generika. Nachahmerprodukte sind in der Regel preiswerter als das Original und drücken den Preisdurchschnitt. In der Folge werden Festbeträge als Preisobergrenze für die GKV durch den GKV-Spitzenverband eingeführt oder "angepasst", also meistens abgesenkt. Am 1. Juli war es wieder mal soweit. Die Festbeträge für verschiedene Wirkstoffgruppen, wie z. B. Triptane, Statine und auch Sartane, wurden abgesenkt.

Berliner Budget Bulletin 02/2014

bubu Manchmal, das gebe ich hier gerne zu, wünsche ich mir, Ärzte würden nicht soviel über angebliche oder tatsächliche Restriktionen lamentieren, denen sie sich durch Krankenkassen, KVen oder Versicherer ausgesetzt sehen. Kaum ist ein Budget-Bulletin auf dem Markt, klingelt das Telefon. "Ich habe da gelesen, dass diese oder jene Therapie aus dieser oder jener Anlage gestrichen wurde. Tun Sie mir den Gefallen und erklären Sie meinem Patienten, dass ich ihm das nicht mehr verordnen darf!"

Berliner Budget Bulletin 01/2014

bubu Was das neue Jahr denn in Sachen Arznei- und Heilmittel bringen wird, wurden wir neulich gefragt. Ach, wenn wir das nur schon wüssten. Der Koalitionsvertrag macht, wie Sie bereits im KV-Blatt nachlesen konnten, nur vage Andeutungen - und auch davon nicht viele. Aufhorchen durften wir allenfalls bei der Ankündigung, dass die Wirtschaftlichkeitsprüfungen sozusagen dezentralisiert werden sollen. Die bisherige Praxis der Wirtschaftlichkeitsprüfungen soll bis Ende des neuen Jahres der Vergangenheit angehören und regionalen Vereinbarungen zwischen Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen weichen. Besser, so glauben viele Ärzte, wäre es gewesen, sie gleich ganz abzuschaffen, aber diesen Weg will in der Politik niemand mit ihnen gehen. Nun wird es also auf das Verhandlungsgeschick der KVen und Krankenkassen ankommen. Schaut man sich die bisherige Prüfpraxis an, kann man bei einer Reihe namhafter Krankenkassen von einer regelrechten Prüfwut ausgehen.
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