KV-Blatt-Ausgaben aus dem Jahr 2006

KV-Blatt 12/2006: NS-Verbrechen an jüdischen Ärzten - Verantwortung übernehmen

kvblatt06_12 Wie geht die deutsche Ärzteschaft mit ihrer Rolle im Nazi-Deutschland um? Das wohl dunkelste Kapitel seiner eigenen Geschichte hatte der Berufsstand jahrzehntelang verdrängt. Bitter wog der Vorwurf, die Aufarbeitung der tiefen Mitschuld an der Verfolgung und Ermordung jüdischer Kollegen vernachlässigt oder gar verschleppt zu haben. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat das Schweigen und Verdrängen vor rund vier Jahren durchbrochen. Aus eigenem Antrieb heraus.

KV-Blatt 11/2006: Die Angst vor der Staatmedizin

kvblatt06_11 Mit Entsetzen haben KBV und KVen auf den Referentenentwurf für ein GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz reagiert. Statt der versprochenen Abschaffung der Budgetierung wird diese beibehalten und verschärft. Der staatliche Zugriff auf die Gemeinsame Selbstverwaltung wird drastisch ausgebaut. Krankenkassen können in fast allen Versorgungsbereichen Rosinenpickerei betreiben.

KV-Blatt 10/2006: Auflauf am Gendarmenmarkt

kvblatt06_10 19 Monate nach ihrem amtsantritt verbreitet die "KV-Dreifaltigkeit", wie die hauptamtlichen KV-Vorständler Angelika Prehn, Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke bisweilen genannt werden, immer noch jendes Selbstbewusstsein, das sie bereit in der Nacht ihrer Wahl ausstrahlten, als sie im stürmischen Herbstwind für eni KV-Titelfoto auf dem Dach der KV posierten.

KV-Blatt 09/2006: Gute Noten für den Doktor

kvblatt06_09 Deutschlands niedergelassene Ärzte genißen unter ihren Patienten offenbar einen viel besseren Ruf , als dies in Alltagsdebatten den Anschein hat. Ob bei den Wartezeiten, der fachlichen Kompetenz oder der Freundlichkeit der Praxismitarbeiter - überall gab es meinst gute Noten. Die andere Seite der Medaille: Fast jeder siebte Befragte hat auch darüber nachgedacht, sich über seinen Arzt zu beschweren.

KV-Blatt 08/2006: Schöne Ferien!

kvblatt06_08 Wann und zu welchen Bedingungen werden die Honorarbudgets abgeschafft? Lange Zeit haben sich die Beteiligten schwer getan mit den Grundzügen für eine Honorarreform, doch jetzt überschlagen sie sich regelrecht: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will noch in den Sommerferien einen innerärztlich einigermaßen konsensfähigen Vorschlag für ein neues Vergütungssystem auf den Weg bringen: Bezahlung pauschal je Behandlungsfall unter Berücksichtigung der Morbidität der Patienten.

KV-Blatt-Ausgaben 2006

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