Was ist neu im 4. Quartal 2014?

Qualitätssicherung

Intravitreale Medikamenteneingabe bei Augenerkrankungen ab Oktober im EBM

Die intravitreale Medikamenteneingabe zur Behandlung bestimmter Augenerkrankungen ist ab 1. Oktober als neue Leistung in den EBM aufgenommen worden, ebenso wurde die Höhe der Vergütung vereinbart.  Die Leistung wird extrabudgetär vergütet. Das Verfahren der intravitrealen Medikamenteneingabe wird in der Augenheilkunde unter anderem bei der feuchten altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt.

Ärzte, die die intravitreale Injektion vornehmen, benötigen dafür eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Die Vereinbarung zur Qualitätssicherung, die die Anforderungen definiert, tritt zum 1. Oktober in Kraft.

Zur Abrechnung der neuen Leistung hat der Bewertungsausschuss Gebührenordnungspositionen (GOP) für den operativen Eingriff und für die Verlaufskontrolle nach der Injektion festgelegt:

Abrechnung intraocularer Eingriff

  • Eingriff am rechten Auge: GOP 31371; rund 164 Euro (1618 Punkte)
  • Eingriff am linken Auge: GOP 31372; rund 164 Euro (1618 Punkte)
  • Eingriff an beiden Augen: GOP 31373; rund 220 Euro (2130 Punkte)
  • Für belegärztliche Eingriffe analoge GOP in Kapitel 36.

Verlaufskontrolle nach intravitrealer Injektion

  • Kontrolle am rechten Auge: GOP 06334; rund 10 Euro (100 Punkte)
  • Kontrolle am linken Auge: GOP 06335; rund 10 Euro (100 Punkte)

Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und damit ohne Mengenbegrenzung zu den vereinbarten Preisen.

Siehe auch:

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Erstellt am: 25.09.2014

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