Bundeseinheitliche Praxisbesonderheiten für Heilmittel

Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber beschlossen, dass für die Verordnung von Heilmitteln künftig bundeseinheitliche Praxisbesonderheiten gelten sollen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der Krankenkassen haben sich dazu auf eine Liste von Diagnosen geeinigt, bei denen die Verordnung von Heilmitteln ab dem 01.01.2013 als Praxisbesonderheit gelten.

Ausfüllen der Verordnung

Damit die Praxisbesonderheiten bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung bereits vorab berücksichtigt werden können, ist es unbedingt notwendig, die Diagnose per ICD-10-Code auf die Verordnung aufzubringen. Hierfür soll zukünftig ein Pflichtfeld auf den Verordnungsmustern geschaffen werden. Bis die Anpassung der Verordnungsmuster abgeschlossen ist, ist es notwendig, die ICD-10-Diagnose in dem entsprechenden Freifeld auf dem Verordnungsblatt zu notieren.

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