Diagnoseschlüssel ICD 10

Die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sind nach § 295 SGB V verpflichtet, neben den medi-
zinischen Leistungen auch die von ihnen gestellten Diagnosen aufzuzeichnen und an die Krankenkassen sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen zu übermitteln.

Die Diagnosen sind nach ICD 10 GM (International Classification of Diseases – German Modification / Internationale statistische Klassi-
fikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, deutschsprachige Ausgabe, 10. Revisionsfassung
) in der jeweiligen vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit herausgegebenen deutschen Fassung zu verschlüsseln.

Die Einführung der Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) zum 01.01.2011 ist derzeit aufgehoben. Die Verpflichtung zur Kodierung nach ICD-10 ist davon unberührt. Mehr zum Thema der AKR erfahren Sie hier.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI) unterstützt mit seinen Arbeiten auf dem Gebiet der medizini-
schen Klassifikationen und speziell der Diagnosenklassifikation ICD-10 und des Operationen- und Prozedurenschlüssels OPS vorrangig die an der ambulanten Gesundheitsversorgung teilnehmenden Vertragsärzte in den Arztpraxen und stationären Einrichtungen.

Im Blickpunkt

Rundschreiben:
Praxissoftware unterstützt bei der Kodesuche nach ICD-10-GM
(PDF, 125 KB [3 Seiten])

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